08/01/2026 0 Kommentare
Stadtteilkultur und Kirche jetzt unter einem Dach vereint!
Stadtteilkultur und Kirche jetzt unter einem Dach vereint!
# Neuigkeiten

Stadtteilkultur und Kirche jetzt unter einem Dach vereint!
Froh sind sie, erleichtert und auch hoffnungsvoll. Das ist den Gesichtern dieser sechs Personen anzusehen. Der Vertrag ist endlich unterzeichnet. Danach entstand dies Foto, auf dem ihr von links nach rechts seht: Thomas Wibrow (Lichtwark Vorstand), Martin Goetz-Schuirmann (Auferstehung Geschäftsführung), Karin Gotsch (Lichtwark Vorstand), Jasmin Dethlefs (Auferstehung Geschäftsführung), Beat Suter (Stadtteilkulturarbeit Geschäftsführung) und Sandra Jensen (Auferstehung Geschäftsführung).
Dass sich dieser Prozess so hingezogen hat, lag nicht an den beiden Seiten Auferstehung und Lichtwark-Forum (Trägerverein der Stadtteilkulturarbeit), die schon lange das gemeinsame Projekt in der Luruper Hauptstraße 155 wollten. Es sind eben noch mehr Akteure im Hintergrund beteiligt gewesen, die die Finanzierung bewilligen mussten.
Aber nun ist es soweit. Und die ersten Aktivitäten der Stadtteilkulturarbeit laufen bereits im Haus LH 155. Das ist jetzt Stadtteilhaus und Gemeindehaus. Wie wir das am Ende nennen, wird sich noch zeigen. Erstmal nennen es die einen Stadtteilhaus, die anderen Gemeindehaus. Ist ja auch beides drin in dem einen Haus. Die Aktivitäten der Jungen Generation und der offene Treff mit Luur Up laufen wie bisher in der Jugendetage, die ausschließlich für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vorbehalten ist. Auch Kinderchor und Erwachsenenchor, Senior*innenfeiern und andere Veranstaltungen der Kirchengemeinde werden im Saal wie gewohnt durchgeführt.
Lichtwark-Forum und Stadtteilkulturarbeit haben ein eigenes Büro. Oben links, das "Südzimmer". Während der Bürgerverein sein eigenes Büro unten hinter der Glastür bezogen hat mit Blick zum Parkplatz. Die Schreibstube von Jutta Krüger wird donnerstags nachmittags in dem kleinen Büro neben dem Bürgerverein durchgeführt.
Die Auferstehungskirchengemeinde behält den hinteren Büroraum. Und die Requisiten der Stadtteilbühne hat Sabine Tengeler in einem Raum neben der Bühne eingeräumt.
Eine Möglichkeit zur vielfältigeren Nutzung der beiden Teile des Saales wird eine Trockenbauwand bringen, die im Laufe des Januar an Stelle der Falt-Zieh-und-Schieb-Raumtrennung errichtet wird und gewissen akustischen Schutz bietet, um beide Teile unabhängig zu nutzen. Den Saal vor allem für Bewegungsangebote und den kleineren Bereich als Café. Das ist nun wirklich ein ziemlicher Gewinn für alle Beteiligten die das gemeinsame Haus nutzen.
Und so erlebt der von manchen früher sogenannte "Bibel-Bunker" auf seine alten Tage, dass das ganze Potenzial dieses Gebäudes maximal genutzt wird. Und das ist wirklich wunderbar.
Da nun merklich mehr Betrieb im Haus ist, wird es nicht möglich sein, dass z.B. alle Eltern der Kindertanzgruppen einen Stellplatz für ihren PKW direkt am Gemeindehaus nutzen können, während ihre Kinder tanzen. Grundsätzlich sind die Parkplätze im vorderen Bereich für Menschen, die Veranstaltungen im Gemeindehaus besuchen. Aber natürlich niemals für sämtliche Teilnehmende verfügbar. Ein Parkplatz ist für Schwerbehinderte ausgewiesen. In den kommenden Wochen werden alle Stellplätze beschildert werden. Im vorderen Bereich sind die "Besucherparkplätze". Wir werden beobachten, wie sich die Parkplatz-Situation entwickelt und ob noch weitere Regulierungen vorgenommen werden müssen, damit vor allem Ältere, die nicht mit dem Fahrrad kommen oder lange Strecken laufen können, Zugang zur Nutzung des Hauses erhalten. Und da wird noch manches andere im Laufe der Zeit zu klären sein und einiges an Herausforderungen auf uns warten. Wichtig ist, dass wir diese "Hausgemeinschaft" wollen. Und dann nach gemeinsamen Lösungen suchen. Tatsächlich sind wir aufeinander verwiesen und darin liegt auch eine große Chance für uns als Kirche wie die Stadtteilkulturarbeit und für Lurup als Ganzes.
Darum: ein Herzliches Willkommen an Alle im neuen gemeinsamen STADTTEIL- & GEMEINDEHAUS in der Luruper Hauptstr. 155.
Wann und wie das neue Projekt gefeiert wird, erfahrt ihr später. Das wird erst Ende März sein.
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