20/02/2026 0 Kommentare
Zeltlager: Zwei Wochen Abenteuer, Glaube und Gemeinschaft
Zeltlager: Zwei Wochen Abenteuer, Glaube und Gemeinschaft
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Zeltlager: Zwei Wochen Abenteuer, Glaube und Gemeinschaft
Auch in diesem Jahr haben Kinder und Jugendliche aus Lurup die Möglichkeit, über den Arbeitsbereich "Junge Generation" der ev. Kirche in Lurup in den Sommerferien an einem zweiwöchigen Camp in Curslack teilzunehmen. Infos dazu gibt Jasmin Dethlefs (dethlefs@kirche-lurup.de). Hier ein Artikel der Seite kirche-hamburg.de zum Zeltlager-Projekt, der direkt auch hier: https://www.kirche-hamburg.de/...aufgerufen werden kann.
Zeltlager: Zwei Wochen Abenteuer, Glaube und Gemeinschaft

Ferientage mit der Evangelischen Kirche Hamburg
Umgeben von Natur verbringen Kinder unvergessliche Ferientage im Wendland: Mehrere Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche Hamburg laden zu Lagerfeuer, Spielen, Freibad und viel Gemeinschaft ein.
Von Christian Schierwagen
Der Sommer könnte aktuell in Hamburg nicht weiter entfernt wirken – umso schöner ist es, wenn Kinder sich auf eine ganz besondere Zeit freuen dürfen: Mehrere Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche Hamburg bieten in den Sommerferien ein Zeltlager im Wendland an. Für die sieben bis 13 Jahre alten Kinder entstehen an diesem Ort neue Freundschaften, sie erleben echte Gemeinschaft und dürfen sich über eine Vielzahl spannender Aktivitäten freuen.
Ferien unter Kiefern – was erwartet die Kinder?

arrow_right© Almut Kieffer
Das Freibad ist nur wenige Fußminuten vom Zeltlager entfernt.
Der Zeltplatz der Kirchengemeinde Curslack im Wendland liegt mitten im Wald bei Waddeweitz: Rundherum befinden sich Natur, Lagerfeuerplätze, eine Sportwiese sowie ein Naturfreibad, das nur wenige Minuten Fußweg entfernt ist. „Im Zeltlager können die Kinder viel erleben“, sagt Diakonin Almut Kieffer. Ihre Kolleg*innen und sie sind für das Angebot verantwortlich und sorgen dafür, dass die Kinder eine unvergessliche Zeit haben.
„Wir bieten tolle Geländespiele, machen Sport, basteln, singen am Lagerfeuer mit Marshmallows, unternehmen Ausflüge, feiern zusammen in unserer Zeltlager-Disco, bauen Buden im Wald, schauen nachts die Sterne an, hören Geschichten von Gott und vieles mehr.“ Es sind 15 Tage Sommerferien-Freizeit, in denen die Kinder in eigenen Zelt-Dörfern leben und eine Gemeinschaft bilden – unabhängig von ihrem eigenen Glauben.
Dabei ist Sicherheit für die Kinder ein wichtiger Punkt: Auf dem Gelände gibt es zwei Zeltlager, 2025 waren im ersten Lager 108 und im zweiten Lager 118 Kinder dabei. Für sie waren 42 Erwachsene in Lager 1 und 45 Erwachsene in Lager 2 verantwortlich. Ein 18-seitiges Schutz- und Präventionskonzept bildet eine wichtige Grundlage für die Arbeit der anwesenden Erwachsenen.
Was die Kinder im Zeltlager erleben

arrow_right© Almut Kieffer
Sport und andere Aktivitäten kommen in den 15 Tagen nicht zu kurz.
Neben einer Vielzahl von Aktivitäten bieten Almut Kieffer und ihr Team den Kindern auch bewusst Zeit zum Entspannen – zum Beispiel, um Comics in der Hängematte zu lesen oder für leise Gespräche im Zelt. „Diese 15 Tage Zeltlager können zu den besten Tagen im Jahr gehören: Kinder erleben hier eine großartige Gemeinschaft, lernen neue Menschen kennen, probieren sich selbst aus – und haben trotzdem Zeit, um sich auch zu entspannen und auszuruhen.“ Nicht selten kommen Kinder nach dem ersten Mal jedes Jahr wieder und bauen so über die Zeit ein tragendes Beziehungsnetz auf, so die Diakonin.
Preislich kostet die Zeit im Zeltlager ca. 395 Euro, wobei die Preise bei den Gemeinden teilweise unterschiedlich sind. "Doch alle Gemeinden beantragen gerne Zuschüsse für Kinder aus einkommensschwachen Familien. Wir wollen alle, dass jedes Kind mit dabei sein kann“, sagt Almut Kieffer.
„Zeltlager bedeutet ewig anhaltende Freundschaften in ganz Hamburg, gemeinsames Musizieren am Lagerfeuer, Bauten im Wald selber schaffen, beeindruckender Sternenhimmel, ganz viele kreative Geister auf einem Fleck, tolle Bastelprojekte, liebevoll gestaltete Geländespiele, leckeres selbst gemachtes Essen und am Ende die spannendsten Geschichten und Erzählungen“, fasst die Teamerin Emilia ihre langjährigen Beobachtungen zusammen, was ein Zeltlager für die Kinder bedeuten kann. Zeit, Mut und Fantasie – Dinge, die im Alltag oft zu kurz kommen – haben hier Raum, so die Teamerin weiter.
Welche Gemeinden in diesem Jahr dabei sind

arrow_right© Almut Kieffer
Auch das wird geboten: Entspannung und Ruhe in der Ferienfreizeit.
Insgesamt neun Kirchengemeinden aus Hamburg gehören zum Zeltlager. Jedes Jahr gibt es zwei Lager, die zu unterschiedlichen Zeiten in den Sommerferien stattfinden:
Lager 1 findet in den ersten zwei Wochen der Ferien statt (11.–25. Juli 2026). Dazu gehören die folgenden Kirchengemeinden:
- Neuengamme
- Altengamme
- Bergedorf
- Großhansdorf
Lager 2 findet in den letzten beiden Wochen der Ferien statt (1.–15. August 2026). Die folgenden Kirchengemeinden gehören dazu:
- Kirchwerder
- Curslack
- Pauli Altona-Ost
- Wichernkirche
- Lurup
Ihre Gemeinde ist nicht dabei? Das Zeltlager sucht aktuell weitere Kirchengemeinden, die Lust haben, Teil der Sommerfreizeit zu werden, für beide Lager gibt es noch Kapazitäten für neue Gemeinden. Sowohl für die Anmeldung eines Kindes als auch für interessierte Gemeinden gibt es zwei Ansprechpersonen.
Interessierte Familien, die ihre Kinder anmelden möchten, wenden sich bitte an:
Ansprechperson für Lager 1 (11.–25. Juli 2026):
Kirchengemeinde St. Petri und Pauli Bergedorf, Diakonin Yvonne Brysinski
E-Mail: Ev.jugend@stpetriundpauli-bergedorf.de
Telefon: 0151 108 519 03
Ansprechperson für Lager 2 (1.–15. August 2026):
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Altona-Ost, Diakonin Almut Kieffer
E-Mail: jugendbuero@gemeinde-altona-ost.de
Telefon: 040 439 12 83
Auch interessierte Kirchengemeinden, die sich dem Zeltlager anschließen möchten, können sich über diese Kontakte melden und einen Besuchstermin auf dem Platz verabreden.
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